Dienstag, 17. Januar 2017

Divided basket

Heute zeige ich euch ein Herzensprojekt von mir.
Etwas, das ich schon ewigst nähen wollte und unbedingt nähen wollte und ja bald und und und..

..und lange Zeit waren inch und die englischsprachige Anleitung eine unüberwindbare Hürde.
Jetzt nicht mehr und ich kann sie jedem nur empfehlen!!
Das divided basket pattern von noodlehead:


Es ist gar nicht schwer.
Überhaupt nicht.
Es dauert eine Weile, das schon, von daher macht es durchaus Sinn, wenn man sich gleich zwei Teile zuschneidet. Dann gehts in einem.
Doch das e-book ist leicht zu verstehen und das Ergebnis - genaues Arbeiten vorausgesetzt (eh klar, bei Baumwollstoffen) - macht dir sicher Freude.
Mir jedenfalls taugen meine beiden sehr!!!

Die, die ich euch heute zeige ist als Hüterin der Overlockkonen im Einsatz und hat dafür die ideale Größe!


Das Utensilio wird innen mit einer Unterteilung genäht.
Vorne können optional zwei kleine Fächer mitgenäht werden.
Als praktischer Stauraum und zudem schauts fesch aus,
 weil sich dadurch lässig Stoffe kombinieren lassen.
Henkel oder Gurtbänder an den Seiten runden das Utensilio ab.

Was mir besonders taugt, ist die Größe!
Da passt wirklich was rein.
Man kann es - ganz klassisch - als stylishe Windelaufbewahrung verwenden,
aber auch für Strumpfhosen, Socken, Nähutensilien, Puppengewand, .... ich glaub die Liste ist ewigst lang - können sie wunderbar zum Einsatz kommen.

Ich hab in diesem Fall einen günstigen und stabilen Ikeastoff mit den Katzen von Lotta jandsdotter kombiniert. 
Das divided basket pattern gibts for free und zwar hier.




Alina


Dienstag, 10. Januar 2017

Taschen Sew along - Stoffbeutel

Als ich den Taschen sew along dieses Jahr gesehen habe,
habe ich (wieder) damit geliebäugelt.
Mir gefällt die Idee eines sew alongs,
schließlich gibts da mehrere Näherinnen 
die sich mit dem gleichen/ähnlichen Nähprojekt  beschäftigen.
Ich habe eine gewisse Portion Druck,
 schließlich will ich da ja mitmachen,
es soll ja zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig sein.
Und es ist häufig eine gute Gelegenheit um endlich einen Anlass zu haben Projekte in Angriff zu nehmen, die schon lange schlummern.

Letztes Jahr hab ich mich über einen Taschen sew along jedoch noch nicht drübergetraut,
zu grün war ich noch hinter den Ohren.
Dieses Jahr mach ich einfach mit. 
Mal schaun wie oft und wo genau,
doch probieren geht ja bekanntlich über studieren.

Das Thema des Monats Jänner sind "Stoffbeutel".
Ah perfekt! Dachte ich sofort, schließlich will ich mir eh schon ewigst eine Einkaufstasche nähen.


Nicht dass ich keine Einkaufstasche hätte,
doch bei einem Einkauf für eine fünfköpfige Familie wandert erfahrungsgemäß mehr in den Korb/Wagen, als in ein, zwei klassischen Einkaufstaschen Platz haben.
Und so war ich bislang gerne vollgepackt, wie ein Esel (Korb, drei Einkaufstaschen, min. 1 Kind *g*) unterwegs.
Plastiksäcke zu kaufen vermeiden wir so gut es geht und so kam dieser neue "Alltagserleichterer" grade recht! :-)

Mit 48x55 cm hat riiiichtig viel drin Platz.
Ein kleines Fach vorne ist fürs Geldtascherl gedacht.
Die Schlüssel lassen sich an der Tascheninnenseite an einen eingenähten Ring knipsen.
Die Henkel als auch der Boden (zwecks Wasserabweisung) sind aus Kunstleder.
Der Knopf... jaaa, der Knopf... 


... praktisch, oder?

Ich freu mich, denn so ein Teil schwirrt mir schon lange im Kopf herum.
Und ich freu mich, weil ich damit beim Taschen sew along mitmachen kann! :-)

Schnitt: keiner, sind ja lediglich ein paar Vierecke

Husky


Weils ja eh grad so 10-15 Grad Minus hat draußen,
da darfs schon mal ein kurzes Shirt sein, oder? *g*

Der Sohn ist nicht sonderlich (sprich: erschreckend wenig) kälteempfindlich
und von daher war auch das Outdoorshooting kein Problem für ihn.
Im Gegenteil, er hatte eine riesige Freude dran.

Das Shirt - ein einfaches Raglanshirt (unten etwas verlängert, damit es im Sommer auch noch gut passt) hab ich mit einem zweifärbigen Plott versehen.
Der Sohn findets genial und ich... ich freu mich, dass Farben übereinanderplotten so einfach geht.


Alina

Dienstag, 3. Januar 2017

Steampunk


Mit gediegenen angenehmen Farben und einem Shirt,
das nach Kombinationsfreude verlangt starte ich ins neue Jahr!

Steampunkt nennt es sich und ist in der Ottobre 6/2015 zu finden.
Ich habe nach einem Schnitt für meinen Großen gesucht, der nicht soo gewöhnlich ist.
Dabei wurde ich bei all meinen SM, die ich auf meinem PC gesammelt habe NICHT fündig!
Hä?!
Echt jetzt?
Ja komisch, doch der Zauselzauer hat Vorstellungen wie ein Kleidungsstück sein soll und noch mehr wie es nicht sein soll.
Und nachdem es weder aufwendige Krägen (am besten gar keinen), noch eine Kapuze haben durfte,
fallen viele Schnitte weg. Leider.
Raglanshirts haben sich bewährt und mit der schrägen Unterteilung und den verschiedenen Stoffen wird das Shirt ganz klar zum Eyecatcher!


Die Passform ist gut, da gibts nix dran auszusetzen, 
lediglich an der Länge würde ich das nächste Mal noch was dazugeben.

So, und ich muss jetzt los, der Schnee wartet!!! :-)
Hach, es hat doch tatsächlich geschneit über Nacht,
also nix wie los!!

Alina

Schnitt: Steampunk aus der Ottobre 06/2015

Samstag, 31. Dezember 2016

Für 2017



Fürs neue Jahr lass ich die wunderbare Sarah sprechen (singen).
Lauscht und lasst euch verzaubern!!!


Alina

Freitag, 30. Dezember 2016

2016

Letztes Jahr habe ich an dieser Stelle eine Fotocollage für euch gebastelt.
Dieses Jahr hab ich es nach mehreren zeitraubenden Versuchen aufgegeben.
Es wollte mir einfach nicht gelingen einen Collagemaker zu finden, der
kostenlos, ohne Fb benutzbar ist und mit dessen Hilfe man Collagen mit mehr als 12 Bildern erstellen kann.
Also zeig ich euch mein Nähjahr 2016 einfach in Großbildern! :-)
E voilà:

















Mein Anspruch/Ziel/die Herausforderung für mich in diesem Jahr war
so viel wie möglich für meine Familie selbst zu nähen.
So selten wie möglich in einem Geschäft Kleidung zu kaufen,
um ein möglichst geringer Teil der ausbeuterischen Textilindustrie zu sein.
Ein selbstbestimmter - weil einfach kein - Kunde also.

Dabei habe ich mich immer mehr an den tatsächlichen Bedürfnissen orientiert.
Ich habe wenig genäht, was dann nicht gebraucht wurde
und erkannt, dass Kinder Lieblingsteile haben.
Sie benötigen keine 10 Shirts, meinem Sohn reichen vier bis fünf.
Die dürfen dafür dann aber gerne einen Drachenzähmplott drauf haben oder zumindest 
aus einem lässigen Stoff sein.

Der Superduck ist generell sehr genügsam.
Das ein oder andere Kleidungsstück aus Pferdestoff - und er ist glücklich.
Ganz generell ist es ihm mit seinen bald vier Jahren überwiegend gleichgültig, was er anzieht und als Zweitgeborener kommt ihm ohnehin die Ehre zu Kleidung aufzutragen.
Solange das also so ist, 
brauchts da also wirklich grad ein paar Lieblingsteile.

Bei der kleinen Bachnixe sieht die Sache schon anders aus:
für ein Mädchen zu nähen macht Spass, 
die Farbvielfalt, kleine feine verspielte Details,
generell die Kategorie "Kleid" - das lässt mein Näherinnenherz höher schlagen.
Und so habe ich ihr mehr genäht, als sie letztlich gebraucht hat.










Neben der Kinderkleidung hab ich dieses Jahr vermehrt Teile für mich genäht.
Diese sind - für mich immer wieder überraschend - überwiegend gut geworden.
Gut... um nicht zu sagen lässig.

Ich habe einige Schnitte ausprobiert und hier vorgestellt.
Stoffmengen von 1,5 m für ein Shirt schrecken mich nicht mehr ab
und ich denke beim Stoffkauf zusehens auch an mich.

Röcke und Shirts waren dieses Jahr die bevorzugten Kleidungsstücke
und gerne erweitere ich mein Repertoire im neuen Jahr um Westen und vielleicht noch eine Hose ?! ;-)

Des Weiteren hab ich mich in diesem Jahr erstmals an Anna Graham Schnitte herangewagt
(meine divided baskets zeig ich euch im neuen Jahr!).
Dank der Unterstützung von Rosmarie verliere ich zusehends meinen Spundus vor inch, englischsprachigen Anleitungen und 110cm breiten Baumwollstoffen.
Da darf also gerne noch meeeehr kommen im neuen Jahr!















Ganz generell war es ein intensives Jahr,
in dem ich selten zur Ruhe gekommen bin.
Ein innerer Antrieb - manchmal kam ich mir vor wie ein Hamster, der im dritten Gang durch sein Rad fetzt ohne Möglichkeit anzuhalten - als auch die Notwendigkeit, die sich aus einem Leben mit drei Kindern und (bald) zwei Jobs ergeben, ließ mich jeden Tag wieder weitermachen.
Meistens ist es mir damit gut gegangen, manchmal war es mir dermaßen zu viel, dass ich geplärrt (geweint) hab.
Dieser innere Antrieb - Fluch und Segen zugleich - möge er mir im nächsten Jahr noch erhalten bleiben, um alle Anforderungen (die wichtigen, die wesentlichen) zu stemmen.
Gleichzeitig wünsche ich mir fürs kommende Jahr die Fähigkeit zu erwerben inne zu halten.
Immer dann, wenn ich es brauche einen Moment oder auch zwei... oder auch mal Stunden und Tage die Geschwindigkeit aus dem Alltag raus zu nehmen und eine entspannte in mir ruhende und kräftespendende Haltung einzunehmen.

Die Näherei hat mich an mehreren Tagen pro Woche begleitet.
Nachdem ich die Probenäherei an den Nagel gehängt habe,
hab ich mir die Schnitte gekrallt und genäht, die mich interessieren.
Ich gehe ein wenig freier und kreativer an ein Nähprojekt heran.
Da ist schon mal wochenlang/monatelang die Frage was ich aus diesem und jenem Stoff machen könnte, bis mich plötzlich irgendwo unvermittelt die Muse küsst und die Ideen in meinem Kopf Gestalt annehmen.
Ich liebe diesen Teil der Näherei!
Und nach wie vor ist sie der Bereich in meinem Leben, 
in dem ich mit den Händen arbeiten kann und schnell ein Ergebnis sehe.
Und das gibt mir ein befriedigendes und zufriedenes Gefühl!

Fürs neue Jahr wird es hier auf meinem kleinen feinen Blog also
wieder neue (und natürlich altbewährte) Schnitte geben,
und ja, er lacht mich grad so verschmitzt an, mein Plotter, 
ich werde euch also bald zeigen, was wir gemeinsam aus SnapPap gezaubert haben! :-)


Alina


Donnerstag, 29. Dezember 2016

Eine lustige Haube oder Die Mütze für Rocker

In meiner Herkunftsfamilie ist es nicht Brauch sich Weihnachten groß zu beschenken.
Weder meine Geschwister noch meine Eltern kommen wie selbstverständlich 
in den Genuss eines Geschenkes.
Hat ja eh jeder alles - eigentlich.
Und: sich da krampfhaft was zu überlegen, 
was man dann schenken könnte, 
damit man was schenkt....
...diesen Schmarrn haben wir vor Jahren sein lassen.
Dann gabs ein paar Jahre des kreativen Wichtelns, 
doch als da die Luft raus war,
fielen wir wieder in die überwiegende Geschenkelosigkeit zurück.

Tja, nur dass mir heuer wirklich nach Verschenken zumute war.
Ich wollte meiner Familie eine Freude machen.
Und so bekam jeder eine kleine Kleinigkeit von mir - selbstgemacht, selbstgenäht versteht sich.

Für meine Dad gab es eine Wendemütze nach dem Schnitt von Sophie von näähglück.
Sie hatte ja auch dieses Jahr wieder einen sehr aufwendigen 
und großartigen Adventskalender in petto.
Die Wendewellenmütze ist ein Schnitt davon - wenngleich ich die Welle weggelassen habe.



Die eine Seite der Mütze ziert ein cooler Reflektorplott - das mit der Lautschrift ist echt nicht so einfach und ich hab ehrlich gesagt Stunden (!) gebraucht, bis ich das hinbekommen habe.
Die zweite Seite besteht aus dem Rest des paapi - Stoffes und kann vom Beschenkten an Tagen getragen werden, an denen er die Welt rocken will! :-)

Die Mütze sitzt genau wie sie soll und ich werd sie auf jeden Fall noch mit der Welle drin nähen, denn die sieht sehr schön aus.



Mein Berg von noch zu zeigenden Nähwerken 
ist mittlerweile auf einen überschaubaren Haufen geschrumpft!
Gut so, wieder was, das ich noch vor Jahresende abhaken kann.
Jetzt muss ich nur noch.. die Betten überziehen ... den Hühnerstall ausmisten ... die lange Mail an meine Freundin schreiben... diese Restestoffe vernähen .... mich endlich mit mir selbst auf die wichtigsten Vorsätze für 2017 einigen... die restlichen Fenster putzen, die sich vor Weihnachten nicht mehr ausgegangen sind .... Glücksbringer finden, die nicht unnütz,hässlich und langweilig sind... das Auto innen raus saugen... alle Unterlagen für die anstehende Steuererklärung zusammensuchen... und und und... aufhören mich von einem Jahresende stressen zu lassen!! :-)

Alina