Donnerstag, 16. Februar 2017

In der Regel...

... nähe ich nur Schnitte nach, die mir gefallen!
Eh klar, oder?
Wirds euch nicht anders gehen.
Manchmal sind da die Probenähergebnisse eine gute Entscheidungshilfe,
weil Frau dann gut schaun kann, was sie aus einem Schnitt alles machen kann,
wie er mit den unterschiedlichen Materialien fällt,
und ob die Besonderheiten zur eigenen Figur passen.

Im heutigen Fall habe ich etwas genäht,
das mir nie wirklich gefallen hat.
Im Gegenteil, ich fand diese Hose stets beknackt.
Der Arsch, der irgendwo bei den Kniekehlen herumhängt,
hatte für mich stets was von "In der Pubertät hängengeblieben".
Die Bilder der Probenähergebnisse unterstützten das Bild noch.

Die Rede ist von der chill@home.
Ich hab sie bereits 4Mal für eins meiner Kinder genäht und die, die mögen sie irre gern.
Es ist quasi dauernd eine dieser Hosen im Einsatz.

Also hab ichs getan.
Ich hab mir auch eine genäht.


Und sie sieht tatsächlich so aus, wie ich befürchtet habe.
Irre beknackt - ja, auf dem Bild sieht mans deutlich.
Doch, und jetzt kommt ein GROSSES Aber.
Sie fühlt sich dermaßen gut an, das ist der Wahnsinn.
Sie passt perfekt und ist die ideale Herumflätz-Regelhab-Kranksei-Feierabend-Hose!!!



Bei den Beinen liegt sie grad richtig an, nix verrutscht, passt einfach perfekt.
Obenrum sitzt sie ebenso gut und sie bietet viiiel Platz für den Hintern - dafür bekommt sie in der Kategorie Optik natürlich wieder Abzüge, eh klar!
Doch der Wohlfühlfaktor - ganz ehrlich - ist unmöglich zu überbieten.

Also, wenns euch egal ist, dass sie scheiße ausschaut, 
unbedingt nähen!!!
Ich hab das noch nie erlebt bei einem Kleidungsstück,
dass das Gefallen und das Sichanfühlen so stark divergieren.


Eine MamaSun (Freebook) komplettiert mein heutiges Outfit! :-)

Und ich saus damit zu RUMs.

Enjoy the day
Alina

Dienstag, 14. Februar 2017

Ganz ganz langsam sagte das Faultier!

Mein Erstgeborener ist vieles, er ist ein Geschichtenerzähler, ein Wissenspool, ein Legobauer, ein Freischwimmer, Baumkraxler und Rechenmeister.
Nebst allen möglichen Fähigkeiten und Talenten zeichnet ihn eine Eigenschaft aus,
die mir fehlt, die vielen Menschen (incl. mir) gut täte und die mich regelmäßig wahnsinnig/sprachlos/zugewandt macht.
Er ist irre laaangsaaam!
Zwei Stunden für eine Jause, kein Problem!
Und nein, er sitzt dabei nicht da und schaut nur in die Luft oder liest ein Buch, er jausnet tatsächlich, halt ganz ganz langsam!


Die Faultierapplikationsvorlage von herzekleid kam da wie gerufen.
Nicht zuletzt, da ich meinen Applikationsfuß testen wollte und ich dem Zauselzauer schon vor Monaten einen Alpenfleecepulli versprochen habe.


Eric Carle hat die Geschichte vom Faultier aufgeschrieben.
Darin fragen die Tiere das Faultier, wieso es so faul ist.
Dieses denkt da mal gaanz gaanz lange drüber nach, um dann, nach einer gelungenen Selbstbeschreibung die Erkenntnis abzusetzen, es sei nicht faul, nur sehr sehr langsam!
Von daher passt es hervorragend zum Zauselzauer! :-)



So ein Faultier hängt ja ganz gerne in den Bäumen rum,
und zu diesem Zweck hab ich ihm - das nehm ich mir nun auch schon eine Weile vor - eine Hose Waldemar genäht. Eine Outdoorhose von mialuna.
Den Stoff dazu hab ich aus einem Stofffundus vererbt bekommen und es war von Anfang an klar, dass daraus eine coole Jungshose wird.



Die Hose Waldemar ist auf Langelebigkeit und Strapazierfähigkeit ausgerichtet.
Deshalb hat sie sowohl an den Knien, als auch am Po überdimensional große Flicken, 
sprich sie ist an diesen Stellen doppellagig und es braucht schon eine Weile, bis die Stellen durchgewetzt sind.
Zudem ist es ein Schnittmuster für Webware, feste Stoffe, das find ich cool!
Zudem gefällt mir der Beinabschluss unten recht gut (Gummibänder).


Ich hab bei der Hose mit reflektierenden Paspeln gearbeitet, so bietet sie grade in der Übergangsjahreszeit oder auch im nebligen Herbst (und ich geh davon aus, dass sie ihm da noch passen wird) Schutz und macht ihn sichtbar.



Eigentlich ist heute Valentinstag.
Mir gibt das nix und es ist mir wurscht.
Da ich einen eigenen Blog habe, nutz ich die damit verbunden Möglichkeiten und küre/ernenne den heutigen Tag zum Tag der Langsamkeit, 
denn nicht alles, was wir schnell können, können wir auch langsam.
Ich schlage vor, wie nehmen uns ein Beispiel an meinem Sohn, der nach seinem eigenen Tempo lebt!
Ich für mich versuche es heute mal, ich lass die Uhr links liegen und nehme mir Zeit,
für alles, was ich heute noch tu!

Alina

Mittwoch, 8. Februar 2017

Von Unregelmäßigkeiten, die super sind

In meinem Lieblingsstoffgeschäft hab ich die Tage einen lässigen Jersey entdeckt.
Er nennt sich stony shapes von brinarina und hat mir - nebst den Farben, die mir taugen - vor allem deshalb gefallen, weil sich das Muster nicht gleich wiederholt.
Punkte, kleine, große, Striche, nicht alles so regelmäßig, das hat mir gut gefallen und
ich hab mir draus ein Basicshirt - nach einem Ottobreschnitt - genäht.



Und ja, es war kalt da draussen!! Ziemlich kalt sogar, da musst du als Modell schon selbst dafür sorgen, dass du nicht frierst! Und am besten ist da bekanntlich immer noch Bewegung! :-)


Und ja, ihr habt es richtig gesehen, beim VT hat sich am Hals ein Fehler eingeschlichen.
Ich kanns weder auf die Kinder, noch auf eine sonstige Ablenkung schieben.
Auch war ich an dem Tag nicht unausgeschlafen oder mit den Gedanken woanders.
Es ist einfach passiert, ich hab mir zwei Rückenteile zusammengenäht.
Ups!
Das hab ich in der Zwischenzeit korrigiert, denn der Tragekomfort ist durchaus höher, wenn der Hals genug Platz hat! :-)

Ihr Lieben,
genießt euren Tag, nehmt euch Zeit für die wichtigen Dinge im Leben,
sagt zum Beispiel euren Liebsten wieder mal, wie gern ihr sie habt und was ihr an ihnen besonders schätzt.
Zum Beispiel.

Oder aber geht raus in die Natur und riecht mal... ganz ganz selten, aber doch kann man ihn schon riechen, den Frühling!!! 
*vorfreudigeskindlichesherumgehopse*


Alina

Dienstag, 7. Februar 2017

Der leichte Weg

Wenn mich der Nähguster packt und ich Zeit habe meinem liebsten Hobby zu frönen,
dann will ich am liebsten immer gleich loslegen.
Stoffe aussuchen, nebeneinanderlegen, in Gedanken Kleidungsstücke entwerfen und den Rollschneider zur Hand nehmen.
Ich will aus meinem Fundus an Schnittmuster auswählen und mich nicht erst mit dem Ausdrucken und Schneiden eines SM aufhalten.
Ich will dann kreativ sein, ich will etwas schaffen und ich will es sofort - schließlich ist die Zeit dafür Mangelware und will möglichst effektiv genutzt werden.

Daher kommt es schon mal vor, dass ich - wenn ich genau weiß wie viel/wenig Zeit ich habe - auf das Suchen und Finden eines neuen SMs verzichte und lieber auf etwas zurückgreife, was mir gut gefallen und dem jeweiligen Kind auch gut gepasst hat.
So geschehen bei dem Shirt, das ich euch heute zeige,
denn es ist schon das zweite Bethiouashirt des Superducks.
Und wie gesagt, mir gefällt der Schnitt sehr gut und ich finde ihm steht er hervorragend:

Mittwoch, 1. Februar 2017

La Silla

Ach was freu ich mich, 
heut kann ich euch endlich ein neues Lieblingsteil zeigen!!!
Ich hab mir endlich ein Kapuzenkleid genäht.
Gefallen tun mir diese kuscheligen Sweatteile schon länger,
die Jahreszeit passt auch perfekt dazu
und als dann vor einer Weile eine Freundin von mir in einem Naketanopulli aufkreuzte, 
war klar: kann ich auch, will ich auch!! :-)





Der Stoff ist kuschelig weich (innen vor allem) und in einem schön dezenten Blau.
Dazu farblich passend gibts Kordeln und breit gestreiften Jersey für die Kapuzeninnenseite und die Tascheninnenseiten.
Als Eyecatcher: SnapPap!
Ja endlich kann ich euch mal ein Kleidungsstück zeigen, bei dem ich ein paar nette Details aus SnapPap geplottet habe!!


Zuerst hab ich mir ja sagen lassen, dass mein Plotter sicher kein SnapPap schneiden kann.
Das ginge nicht, dafür sei das Kunstleder zu dick.
Doch mit Messerstärke 9 und einer laaaangsamen Geschwindigkeit hat er ohne Probleme
Hühner (Schwalben, Ameisen, einen Ohnezahn) ausgeschnitten.



Der Schnitt nennt sich La Silla und stammt von Schnittgeflüster.
Eigentlich ist es ein Hoodieschnitt mit der Option auf Kapuzenkleid.
Ich find den Schnitt klasse: er sitzt gut, das e-book ist einwandfrei, die Kapuze taugt mir sehr, weil sei so schön groß ist und vorne überlappt.
Alle Kordeldetails werden so wie von mir genäht im e-book genau beschrieben.
Das Schnittmuster kommt in den Standardgrößen 34-54 daher und kann aus Sweat, Strick und Steppstoffen genäht werden. 
Zudem gibt es zwei verschiedene Pullilängenvarianten und verschiedene - z.T. lustige - Kapuzen/Kragenvarianten. 
So gibt es doch tatsächlich die Möglichkeit sowohl Kapuze als auch Kragen in einem zu nähen.
Schaut gar nicht so schlecht aus, auch wenn ich glaub dass es - sollte die Kapuze mal nicht am Kopf oben sein - wohl eher ein bisserl ein Gewurschtel ist.





Ich steh total auf mein Kapuzenkleid,
es ist einfach irre bequem zu tragen und mit dieser locker legeren Art sorgt es schnell mal dafür,
dass ich "richtig" angezogen bin.
Die unterschiedlichen Details machen es zu einem kleinen Hingucker und ich finde mit den großen Ösen schauts richtig professionell aus!



Zu den Hühnern,
tja, was soll ich sagen: seit ich welche im Garten halte weiß ich:
ich steh auf Hühner!
Deshalb haben sie nicht nur Platz beim Tascheneingriff und an der Kapuze gefunden,
... sondern


.... auch unter der Kapuze! ;-)

Mein neues Lieblings/Basicteil schick ich heute zu 

Ihr Lieben,
genießt euren Tag,
wir werden heute Geburtstagseinladungen basteln,
kaum zu glauben, aber wahr,
der Zauselzauer, jaja, er wird schon sieben Jahr!
(gut, dass ich keine Reimerin geworden bin:-) )

Alina

Dienstag, 31. Januar 2017

Was tun, wenn...

... das Internet nicht mehr funktioniert?
Der Computer seinen Geist aufgibt?
Die Nähmaschine zur Reparatur muss/darf?

Hmpf! Grmml!

Zuerst hab ich mich recht über meine eigene Abhängigkeit geärgert,
um es dann mit den Anonymen Alkoholikern
 (genauer gesagt ihrem Leitspruch) zu versuchen:
akzeptiere die Dinge, die du nicht ändern kannst!

Also hab ich die letzten 3 Wochen ohne nähen, bloggen etc. verbracht.
Stattdessen war ich rodeln, stundenlang.
Zudem hab ich mich in Bernhard Aichner und seine spannende Trilogie verliebt.
Mein Crosstrainer (in Kombination mit Daniel Craig *g*) motiviert mich zu sportlichen "Höchstleistungen" :-)
und mit den Kindern spiele ich viiiel (sehr viel) memory und wir bauen Burgen, was das Zeug hält!

Jetzt steht da ein neuer PC und das Internet geht. Heute zumindest. 




Das Autumn Forest Shirt ist grad wirklich mein Lieblingsshirtschnittmuster für meine kleine Bachnixe.
Wie hier und hier schon gezeigt, es schaut einfach nett aus, ist ein lässiges Basicteil und ratzfatz genäht.


Bis bald (?) ;-)
Alina


Dienstag, 17. Januar 2017

Divided basket

Heute zeige ich euch ein Herzensprojekt von mir.
Etwas, das ich schon ewigst nähen wollte und unbedingt nähen wollte und ja bald und und und..

..und lange Zeit waren inch und die englischsprachige Anleitung eine unüberwindbare Hürde.
Jetzt nicht mehr und ich kann sie jedem nur empfehlen!!
Das divided basket pattern von noodlehead:


Es ist gar nicht schwer.
Überhaupt nicht.
Es dauert eine Weile, das schon, von daher macht es durchaus Sinn, wenn man sich gleich zwei Teile zuschneidet. Dann gehts in einem.
Doch das e-book ist leicht zu verstehen und das Ergebnis - genaues Arbeiten vorausgesetzt (eh klar, bei Baumwollstoffen) - macht dir sicher Freude.
Mir jedenfalls taugen meine beiden sehr!!!

Die, die ich euch heute zeige ist als Hüterin der Overlockkonen im Einsatz und hat dafür die ideale Größe!


Das Utensilio wird innen mit einer Unterteilung genäht.
Vorne können optional zwei kleine Fächer mitgenäht werden.
Als praktischer Stauraum und zudem schauts fesch aus,
 weil sich dadurch lässig Stoffe kombinieren lassen.
Henkel oder Gurtbänder an den Seiten runden das Utensilio ab.

Was mir besonders taugt, ist die Größe!
Da passt wirklich was rein.
Man kann es - ganz klassisch - als stylishe Windelaufbewahrung verwenden,
aber auch für Strumpfhosen, Socken, Nähutensilien, Puppengewand, .... ich glaub die Liste ist ewigst lang - können sie wunderbar zum Einsatz kommen.

Ich hab in diesem Fall einen günstigen und stabilen Ikeastoff mit den Katzen von Lotta jandsdotter kombiniert. 
Das divided basket pattern gibts for free und zwar hier.




Alina


Dienstag, 10. Januar 2017

Taschen Sew along - Stoffbeutel

Als ich den Taschen sew along dieses Jahr gesehen habe,
habe ich (wieder) damit geliebäugelt.
Mir gefällt die Idee eines sew alongs,
schließlich gibts da mehrere Näherinnen 
die sich mit dem gleichen/ähnlichen Nähprojekt  beschäftigen.
Ich habe eine gewisse Portion Druck,
 schließlich will ich da ja mitmachen,
es soll ja zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig sein.
Und es ist häufig eine gute Gelegenheit um endlich einen Anlass zu haben Projekte in Angriff zu nehmen, die schon lange schlummern.

Letztes Jahr hab ich mich über einen Taschen sew along jedoch noch nicht drübergetraut,
zu grün war ich noch hinter den Ohren.
Dieses Jahr mach ich einfach mit. 
Mal schaun wie oft und wo genau,
doch probieren geht ja bekanntlich über studieren.

Das Thema des Monats Jänner sind "Stoffbeutel".
Ah perfekt! Dachte ich sofort, schließlich will ich mir eh schon ewigst eine Einkaufstasche nähen.


Nicht dass ich keine Einkaufstasche hätte,
doch bei einem Einkauf für eine fünfköpfige Familie wandert erfahrungsgemäß mehr in den Korb/Wagen, als in ein, zwei klassischen Einkaufstaschen Platz haben.
Und so war ich bislang gerne vollgepackt, wie ein Esel (Korb, drei Einkaufstaschen, min. 1 Kind *g*) unterwegs.
Plastiksäcke zu kaufen vermeiden wir so gut es geht und so kam dieser neue "Alltagserleichterer" grade recht! :-)

Mit 48x55 cm hat riiiichtig viel drin Platz.
Ein kleines Fach vorne ist fürs Geldtascherl gedacht.
Die Schlüssel lassen sich an der Tascheninnenseite an einen eingenähten Ring knipsen.
Die Henkel als auch der Boden (zwecks Wasserabweisung) sind aus Kunstleder.
Der Knopf... jaaa, der Knopf... 


... praktisch, oder?

Ich freu mich, denn so ein Teil schwirrt mir schon lange im Kopf herum.
Und ich freu mich, weil ich damit beim Taschen sew along mitmachen kann! :-)

Schnitt: keiner, sind ja lediglich ein paar Vierecke

Husky


Weils ja eh grad so 10-15 Grad Minus hat draußen,
da darfs schon mal ein kurzes Shirt sein, oder? *g*

Der Sohn ist nicht sonderlich (sprich: erschreckend wenig) kälteempfindlich
und von daher war auch das Outdoorshooting kein Problem für ihn.
Im Gegenteil, er hatte eine riesige Freude dran.

Das Shirt - ein einfaches Raglanshirt (unten etwas verlängert, damit es im Sommer auch noch gut passt) hab ich mit einem zweifärbigen Plott versehen.
Der Sohn findets genial und ich... ich freu mich, dass Farben übereinanderplotten so einfach geht.


Alina

Dienstag, 3. Januar 2017

Steampunk


Mit gediegenen angenehmen Farben und einem Shirt,
das nach Kombinationsfreude verlangt starte ich ins neue Jahr!

Steampunkt nennt es sich und ist in der Ottobre 6/2015 zu finden.
Ich habe nach einem Schnitt für meinen Großen gesucht, der nicht soo gewöhnlich ist.
Dabei wurde ich bei all meinen SM, die ich auf meinem PC gesammelt habe NICHT fündig!
Hä?!
Echt jetzt?
Ja komisch, doch der Zauselzauer hat Vorstellungen wie ein Kleidungsstück sein soll und noch mehr wie es nicht sein soll.
Und nachdem es weder aufwendige Krägen (am besten gar keinen), noch eine Kapuze haben durfte,
fallen viele Schnitte weg. Leider.
Raglanshirts haben sich bewährt und mit der schrägen Unterteilung und den verschiedenen Stoffen wird das Shirt ganz klar zum Eyecatcher!


Die Passform ist gut, da gibts nix dran auszusetzen, 
lediglich an der Länge würde ich das nächste Mal noch was dazugeben.

So, und ich muss jetzt los, der Schnee wartet!!! :-)
Hach, es hat doch tatsächlich geschneit über Nacht,
also nix wie los!!

Alina

Schnitt: Steampunk aus der Ottobre 06/2015

Samstag, 31. Dezember 2016

Für 2017



Fürs neue Jahr lass ich die wunderbare Sarah sprechen (singen).
Lauscht und lasst euch verzaubern!!!


Alina

Freitag, 30. Dezember 2016

2016

Letztes Jahr habe ich an dieser Stelle eine Fotocollage für euch gebastelt.
Dieses Jahr hab ich es nach mehreren zeitraubenden Versuchen aufgegeben.
Es wollte mir einfach nicht gelingen einen Collagemaker zu finden, der
kostenlos, ohne Fb benutzbar ist und mit dessen Hilfe man Collagen mit mehr als 12 Bildern erstellen kann.
Also zeig ich euch mein Nähjahr 2016 einfach in Großbildern! :-)
E voilà:

















Mein Anspruch/Ziel/die Herausforderung für mich in diesem Jahr war
so viel wie möglich für meine Familie selbst zu nähen.
So selten wie möglich in einem Geschäft Kleidung zu kaufen,
um ein möglichst geringer Teil der ausbeuterischen Textilindustrie zu sein.
Ein selbstbestimmter - weil einfach kein - Kunde also.

Dabei habe ich mich immer mehr an den tatsächlichen Bedürfnissen orientiert.
Ich habe wenig genäht, was dann nicht gebraucht wurde
und erkannt, dass Kinder Lieblingsteile haben.
Sie benötigen keine 10 Shirts, meinem Sohn reichen vier bis fünf.
Die dürfen dafür dann aber gerne einen Drachenzähmplott drauf haben oder zumindest 
aus einem lässigen Stoff sein.

Der Superduck ist generell sehr genügsam.
Das ein oder andere Kleidungsstück aus Pferdestoff - und er ist glücklich.
Ganz generell ist es ihm mit seinen bald vier Jahren überwiegend gleichgültig, was er anzieht und als Zweitgeborener kommt ihm ohnehin die Ehre zu Kleidung aufzutragen.
Solange das also so ist, 
brauchts da also wirklich grad ein paar Lieblingsteile.

Bei der kleinen Bachnixe sieht die Sache schon anders aus:
für ein Mädchen zu nähen macht Spass, 
die Farbvielfalt, kleine feine verspielte Details,
generell die Kategorie "Kleid" - das lässt mein Näherinnenherz höher schlagen.
Und so habe ich ihr mehr genäht, als sie letztlich gebraucht hat.










Neben der Kinderkleidung hab ich dieses Jahr vermehrt Teile für mich genäht.
Diese sind - für mich immer wieder überraschend - überwiegend gut geworden.
Gut... um nicht zu sagen lässig.

Ich habe einige Schnitte ausprobiert und hier vorgestellt.
Stoffmengen von 1,5 m für ein Shirt schrecken mich nicht mehr ab
und ich denke beim Stoffkauf zusehens auch an mich.

Röcke und Shirts waren dieses Jahr die bevorzugten Kleidungsstücke
und gerne erweitere ich mein Repertoire im neuen Jahr um Westen und vielleicht noch eine Hose ?! ;-)

Des Weiteren hab ich mich in diesem Jahr erstmals an Anna Graham Schnitte herangewagt
(meine divided baskets zeig ich euch im neuen Jahr!).
Dank der Unterstützung von Rosmarie verliere ich zusehends meinen Spundus vor inch, englischsprachigen Anleitungen und 110cm breiten Baumwollstoffen.
Da darf also gerne noch meeeehr kommen im neuen Jahr!















Ganz generell war es ein intensives Jahr,
in dem ich selten zur Ruhe gekommen bin.
Ein innerer Antrieb - manchmal kam ich mir vor wie ein Hamster, der im dritten Gang durch sein Rad fetzt ohne Möglichkeit anzuhalten - als auch die Notwendigkeit, die sich aus einem Leben mit drei Kindern und (bald) zwei Jobs ergeben, ließ mich jeden Tag wieder weitermachen.
Meistens ist es mir damit gut gegangen, manchmal war es mir dermaßen zu viel, dass ich geplärrt (geweint) hab.
Dieser innere Antrieb - Fluch und Segen zugleich - möge er mir im nächsten Jahr noch erhalten bleiben, um alle Anforderungen (die wichtigen, die wesentlichen) zu stemmen.
Gleichzeitig wünsche ich mir fürs kommende Jahr die Fähigkeit zu erwerben inne zu halten.
Immer dann, wenn ich es brauche einen Moment oder auch zwei... oder auch mal Stunden und Tage die Geschwindigkeit aus dem Alltag raus zu nehmen und eine entspannte in mir ruhende und kräftespendende Haltung einzunehmen.

Die Näherei hat mich an mehreren Tagen pro Woche begleitet.
Nachdem ich die Probenäherei an den Nagel gehängt habe,
hab ich mir die Schnitte gekrallt und genäht, die mich interessieren.
Ich gehe ein wenig freier und kreativer an ein Nähprojekt heran.
Da ist schon mal wochenlang/monatelang die Frage was ich aus diesem und jenem Stoff machen könnte, bis mich plötzlich irgendwo unvermittelt die Muse küsst und die Ideen in meinem Kopf Gestalt annehmen.
Ich liebe diesen Teil der Näherei!
Und nach wie vor ist sie der Bereich in meinem Leben, 
in dem ich mit den Händen arbeiten kann und schnell ein Ergebnis sehe.
Und das gibt mir ein befriedigendes und zufriedenes Gefühl!

Fürs neue Jahr wird es hier auf meinem kleinen feinen Blog also
wieder neue (und natürlich altbewährte) Schnitte geben,
und ja, er lacht mich grad so verschmitzt an, mein Plotter, 
ich werde euch also bald zeigen, was wir gemeinsam aus SnapPap gezaubert haben! :-)


Alina